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Einführung


Auf den folgenden Internetseiten befinden sich Materialien zu Themen, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert werden:
  • Ein Quiz über das Grundwissen zum jeweiligen Thema.
  • Die zentrale Fragestellung zum Thema, über das diskutiert werden soll.
  • Ein Meinungsbild der betroffenen Parteien/Vertreter einzelner Gruppen.
  • Eine Abstimmung: Hier können Sie selbst angeben, ob Sie die zentrale Frage befürworten oder ablehnen.
  • Als Zusatzmaterial finden Sie zu jedem Thema noch Literaturempfehlungen und Internet-Links.


Die einzelnen Themen beschäftigen sich mit folgenden Fragen:
  • Soll nach der Grünen Revolution eine Genetische Revolution im Reisbau folgen?
  • Nutzt oder schadet der Tourismus den Entwicklungsländern?
  • Nutzung oder Schutz tropischer Regenwälder?
  • Verkehrsausbau in Deutschland: Soll der Frankfurter Flughafen weiter ausgebaut werden?
  • Soll die Kernenergie in Europa weiterhin genutzt werden?
  • Schmelztiegel oder Salatschüssel USA?
  • Nutzung oder Bewahrung der Antarktis?


Methodentraining: Pro- und Contra Diskussionen und Debatten
Bei der Methode der Pro- und Contra-Diskussion sollen Schüler lernen, eine Thematik aus unterschiedlichen Sichtweisen zu betrachten. Argumentationen sollen zwischen den Gruppen (häufig Befürworter und Gegner) ausgetauscht werden. Dabei kommt es darauf an, fachliches Wissen sachlich richtig darzustellen und den Zuhörer so zu überzeugen. Ausgangspunkt ist jeweils eine Problemstellung.

Pro- und Contra-Debatten sind strenger reguliert. Das Ziel der Pro- und Contragruppen ist hier, Mehrheitsverhältnisse zu verändern. Am Ende der Debatte steht eine Abstimmung. Die Schülerinnen und Schüler agieren als Pro- und Contra-Anwälte. In Gruppenarbeit werden Argumentationsstrategien vorbereitet. Bei einer Klassenstärke von 25 bis 30 Schülern sind jeweils 3 Pro- und 3 Contra-Gruppen ideal.

Arbeitsschritte im Unterricht:
1. Auswahl einer geeigneten Thematik, die sich kontrovers diskutieren lässt.
2. Zusammenstellung von Pro- und Contragruppen
3. Bestimmung eines Moderators, der in die Thematik einführt, zentrale Probleme/Fragestellungen dem Publikum knapp erläutert, die Diskussionsgruppen vorstellt, die Diskussion leitet und dabei auf die Einhaltung von Zeitvorgaben und Diskussionsregeln achtet.
4. Die Gruppen arbeiten sich gründlich in ihr Thema ein, Experten für Teilthemen können dabei festgelegt werden.
5. Vorbereitung einer kurzen Erklärung für das Publikum in den Gruppen.
6. Zusammenstellung überzeugender Argumente durch die Gruppen.
7. Überlegung von Reaktionen auf mögliche Gegenargumente.
8. Eröffnung der Diskussion durch den Moderator (Vorstellung von Problem und späterer Abstimmungsfrage)
9. Die Sprecher der Pro- und der Contra-Gruppen tragen abwechselnd ihr "Plädoyer" für oder gegen die Entscheidung vor (vorgegebene Zeit ca.1-2 Minuten).
10. Die Debatte endet mit einer Abstimmung über die Problemfrage.
11. Zusammenfassung der wichtigsten Argumente in einer Schlusserklärung, Fazit aus den Ergebnissen

Die Schlusserklärung oder die Abstimmungsergebnisse Ihrer Klasse können Sie an den Westermann-Verlag zur Einstellung in die Homepage weiterleiten:
E-Mail: diercke@westermann.de
 
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