Pro & Contra - Hamburger Hafen

Der Hamburger Hafen und die Diskussion um die Elbvertiefung

Ist die Vertiefung der Elbfahrrinne für die Entwicklung des Hamburger Hafens angesichts der Risiken und Folgen vertretbar?

Der Hamburger Hafen nimmt eine zentrale Rolle nicht nur im Außenhandel Deutschlands ein, per Bahn, Binnenschiff, Feederschiff und Lkw wickelt er auch große Teile des Warenaustauschs von Mittel-, Nord-, Ost- und Südosteuropa ab. Containerschiffe im globalen Handel, die große internationale Häfen anlaufen, haben einen immer größeren Tiefgang. Momentan können sie den Hamburger Hafen nicht mehr rund um die Uhr voll beladen anlaufen, was die Rentabilität beeinträchtigt. Konkurrierende Nachbarhäfen wie Antwerpen oder Rotterdam könnten dies ausnutzen. Künftig sollen deshalb Schiffe mit bis zu 13,50 Meter Tiefgang unabhängig von Ebbe und Flut in den Hamburger Hafen einlaufen können. Dafür soll die Fahrrinne der Elbe auf einer Länge von 136 Kilometern ausgebaggert werden, befürchtet werden unter anderem negative ökologische Folgen.

 

Akteurskarten (Pro)

Folgende Akteurskarten sind
enthalten:

  • ein Vertreter des Hafenbetreibers,
  • ein Hafenarbeiter,
  • ein Politiker, der die Elbvertiefung befürwortet,
  • ein Vertreter einer Reederei

» Download

Akteurskarten (Contra)

Folgende Akteurskarten sind enthalten:

  • eine Anwohnerin im Hinterland des Deiches an der Unterelbe,
  • eine Vertreterin einer Umweltschutzorganisation,
  • ein Vertreter einer Bürgerinitiative gegen die Elbvertiefung,
  • ein Bürger aus Otterndorf, einer Gemeinde an der Elbmündung

» Download